Grätzl & Märkte
Christbaum kaufen in Wien 2026: Stände, Preise, Bio und Lieferung
Der Christbaumverkauf auf den Wiener Marktplätzen beginnt seit Jahren am 12. Dezember, 2025 an 234 Standorten, täglich von 8 bis 20 Uhr und bis zum Mittag des 24. Dezember. Eine heimische Tanne kostete 2025 zwischen 25 und 70 Euro pro Meter, die Blaufichte 20 bis 50 Euro. Wer früher dran ist, kauft ab dem ersten Adventwochenende direkt bei den Christbaumbauern, wer keinen tragen will, bestellt per App oder mietet eine Tanne im Topf. Die Standortliste 2026 gibt das Marktamt Ende November bekannt.
Christbaum-Termine in Wien 2026
| Datum | Was passiert |
|---|---|
| Fr, 13. November 2026 | Christkindlmarkt am Rathausplatz öffnet; Illumination des Baums am Eröffnungswochenende |
| Sa, 28. November 2026 | Erstes Adventwochenende: Ab-Hof-Verkauf der NÖ Christbaumbauern beginnt |
| Sa, 5. Dezember 2026 | Kummer Toni öffnet die ersten Verkaufsplätze in Wien |
| Sa, 12. Dezember 2026 | Christbaumverkauf auf den Marktamt-Standplätzen, 8 bis 20 Uhr (Termin wie in den Vorjahren) |
| Do, 24. Dezember 2026 | Letzter Verkaufstag, meist bis Mittag |
| So, 27. Dezember 2026 | Sammelstellen der MA 48 öffnen (Termin wie in den Vorjahren) |
| Mitte Jänner 2027 | Sammelstellen schließen, danach Mistplätze |
Quellen: Marktamt Wien, ARGE NÖ Christbaumbauern, Kummer Toni, Wiener Christkindlmarkt, MA 48. Termine der Marktamt-Stände und der Sammelstellen wie in den Vorjahren, 2026 noch nicht bestätigt. Stand: 30. Oktober 2026.
Der 12. Dezember ist seit mehr als zehn Jahren der Starttag auf den Wiener Marktplätzen, 2026 fällt er auf einen Samstag. Davor gibt es Bäume nur ab Hof oder auf privaten Plätzen wie denen von Kummer Toni, die ab 5. Dezember öffnen. Wer den Baum erst am 23. holt, findet noch Auswahl, die großen Nordmanntannen sind aber meist am ersten Wochenende weg.
Preise nach Baumart
| Baum | Preis | Hält | Dazu |
|---|---|---|---|
| Nordmanntanne | 25 bis 70 € pro Meter (2025) | 3 bis 4 Wochen | weiche Nadeln, nadelt kaum, meistverkauft |
| Blaufichte | 20 bis 50 € pro Meter (2025) | 2 bis 3 Wochen | sticht, günstiger, intensiver Duft |
| Bio-Christbaum | 35 bis 70 € pro Baum | wie Tanne | mit Zertifikat, Bezugsquellen bei der Umweltberatung |
| Lebendtanne im Topf (Miete) | ab 39 € inkl. Topf, bis 109 € mit Lieferung und Abholung | maximal 2 Wochen im Warmen | wird nach dem Fest ausgepflanzt |
| Lieferung per Wolt | Baumpreis plus Zustellung | - | nur bis 1,50 m |
Quellen: vienna.at und ORF Wien zur Saison 2025, Umweltberatung Wien, 1000things, Herold. Stand: 30. Oktober 2026.
Die Spanne pro Meter ist groß, weil die Stände nach Qualität staffeln: Ein Baum erster Wahl mit dichtem, gleichmäßigem Wuchs kostet das Doppelte eines Baums mit Lücke auf der Rückseite, die ohnehin zur Wand zeigt. Das Marktamt kontrolliert, dass jeder Stand seine Preise pro Meter auszeichnet. Eine Nordmanntanne von 1,80 Metern liegt damit zwischen 45 und 125 Euro, dieselbe Blaufichte zwischen 35 und 90 Euro.
Die acht Wege zum Christbaum
Christbaummärkte des Marktamts
Die Standplätze auf öffentlichem Grund vergibt das Marktamt der Stadt Wien jedes Jahr neu und kontrolliert, ob die Preise ausgezeichnet sind und die Standgröße stimmt. 2025 waren es 234 Standorte, 2024 noch 261, verkauft wird seit Jahren ab 12. Dezember, täglich von 8 bis längstens 20 Uhr und bis zum 24. Dezember. Die Liste 2026 kommt Ende November, Auskunft gibt das Marktamt unter 01 4000 8090. Preise 2025: heimische Tanne 25 bis 70 Euro pro Meter, Blaufichte 20 bis 50 Euro.
- Marktamt Wien, Am Modenapark 1-2, 1030 Wien
- +43 1 4000 8090
- Tanne 25 bis 70 €/m, Fichte 20 bis 50 €/m (2025)
- Besonderheit Ab 12. Dezember, 8 bis 20 Uhr, bis 24. Dezember
Christbaumbauern aus Niederösterreich
Rund 100 der Wiener Stände betreiben Mitglieder der ARGE NÖ Christbaumbauern, erkennbar an der blau-gelben Herkunftsschleife am Baum; jedes Bundesland hat seine eigene Farbe. Die Bäume wachsen im Waldviertel, im Mostviertel und im Wienerwald und sind meist erst wenige Tage vor dem Verkauf geschnitten. Ab Hof verkaufen die Höfe schon ab dem ersten Adventwochenende, an den Ständen in Wien ab 12. Dezember. Alle Verkaufsstellen stehen auf weihnachtsbaum.at.
- Rund 100 Stände in Wien, Liste auf weihnachtsbaum.at
- wie Marktamt-Stände
- Besonderheit Blau-gelbe Schleife, ab Hof ab 29. November
Kummer Toni, Verkaufsplätze in Penzing, Döbling und Liesing
Der Christbaumbauer Kummer verkauft seine Bäume auf eigenen Plätzen im 14., 19. und 23. Bezirk und in Niederösterreich. Für 2026 stehen die Standorte schon fest, der Verkauf beginnt je nach Platz zwischen 5. und 12. Dezember 2026, also teils eine Woche vor den Marktamt-Ständen.
- Standorte laut kummertoni.at
- laut Aushang
- Besonderheit Verkauf ab 5. Dezember 2026
Bio-Christbäume
Bio-Christbäume wachsen ohne Kunstdünger und Pestizide und tragen ein eigenes Zertifikat. Die Umweltberatung Wien führt ein Infoblatt mit Bezugsquellen für Wien und Niederösterreich und rät zu Betrieben, die auch sonst Bio-Produkte verkaufen. In Döbling verkaufen der Biohof Hackl und der Bio-Bauernhof Spenger aus Niederösterreich. Bio-Bäume kosteten zuletzt 35 bis 70 Euro.
- Bezugsquellen laut Umweltberatung Wien
- 35 bis 70 €
- Besonderheit Mit Bio-Zertifikat
Christbaum-Lieferung per Wolt
Seit Dezember 2024 liefert der Lieferdienst Wolt in Wien Christbäume bis 1,50 Meter von fünf Händlern aus verschiedenen Bezirken, stadtweit und laut Anbieter in rund 90 Minuten. Bestellt wird in der App wie Essen, geliefert wird bis zur Wohnungstür. Für größere Bäume bleibt der Stand ums Eck.
- Bestellung in der Wolt-App
- Baumpreis plus Lieferung
- Besonderheit Bis 1,50 m, rund 90 Minuten
Tanne im Topf mieten
Die Lebendtanne kommt im Topf, steht die Feiertage über im Wohnzimmer und wird danach wieder abgeholt und ausgepflanzt. Der Ögreissler liefert eine Überraschungstanne ab 39 Euro inklusive Topf bis spätestens 21. Dezember. Grünbaum aus Guntramsdorf verlangte zuletzt 69 bis 109 Euro für Nordmanntannen von 80 bis 200 Zentimetern, Topf, Lieferung und Abholung inklusive. Ein Mietbaum verträgt keine Heizungsluft über zwei Wochen.
- Bestellung online
- ab 39 € inkl. Topf
- Besonderheit Lieferung bis 21. Dezember
Der Christbaum am Rathausplatz
Seit 1959 spenden die Bundesländer abwechselnd den Baum vor dem Rathaus, seit 1975 steht er mitten im Christkindlmarkt. 2024 kam er aus Niederösterreich, 2025 aus dem Tiroler Brixental, zum siebenten Mal aus Tirol. Die Illumination findet am Eröffnungswochenende des Christkindlmarkts statt, mit Bürgermeister und Landeshauptmann des Spenderlands, 2025 war das der 15. November. Der Markt 2026 läuft laut Veranstalter von 13. November bis 26. Dezember; welches Bundesland den Baum 2026 schickt, war Ende Oktober noch nicht bekannt.
- Rathausplatz, 1010 Wien
- Anschauen gratis
- Besonderheit Illumination am 13. oder 14. November 2026
Christbaum entsorgen: Sammelstellen der MA 48
Nach Weihnachten stellt die MA 48 in allen Bezirken Sammelstellen auf, 2025/26 waren es 596, geöffnet ab dem 27. Dezember bis 17. Jänner. Die nächste Stelle zeigt der Stadtplan von wien.gv.at oder die 48er-App, Auskunft gibt das Misttelefon unter 01 546 48. Haken, Lametta und Schmuck müssen herunter. Nach dem Ende der Sammelstellen nehmen die Mistplätze die Bäume ganzjährig. Verheizt werden sie im Werk Pfaffenau in Simmering zu Strom und Fernwärme.
- 596 Sammelstellen, Misttelefon 01 546 48
- +43 1 546 48
- gratis
- Besonderheit 27. Dezember bis Mitte Jänner
Marktamt, Rathausplatz und MA 48 auf der Karte
Die Karte zeigt die drei festen Adressen. Die rund 230 Verkaufsstände und 596 Sammelstellen liegen in allen Bezirken, ihre Standorte veröffentlicht die Stadt im Stadtplan auf wien.gv.at.
Was für 2026 Ende Oktober noch offen ist
Die Standortliste. Das Marktamt vergibt die Standplätze jedes Jahr neu und veröffentlicht die Liste mit Adressen meist Ende November, zusammen mit der Zahl der Stände: 2024 waren es 261, 2025 noch 234. Ob 2026 wieder der 12. Dezember gilt, steht in derselben Aussendung. Die Weihnachtsmärkte 2026 hat das Marktamt am 29. Oktober bewilligt, 15 Märkte mit 814 Ständen, mehr dazu bei den Weihnachtsmärkten in Wien 2026.
Die Preise. Die Christbaumbauern nennen ihre Preisempfehlung beim Saisonstart am ersten Adventwochenende. 2025 blieben die Preise gegenüber dem Vorjahr stabil, die Fichte war um rund drei Euro pro Meter teurer geworden.
Der Baum am Rathausplatz. Welches Bundesland 2026 den Baum stellt, geben Stadt und Land kurz vor dem Aufstellen Anfang November bekannt. Die Reihenfolge ist nicht streng, Tirol lieferte 2025 zum siebenten Mal, Niederösterreich 2024. Die Illumination findet am Eröffnungswochenende des Christkindlmarkts statt, also am 13. oder 14. November 2026.
Den Baum bis Dreikönig frisch halten
Ein Baum, der am 12. Dezember gekauft wird, muss bis zum 6. Jänner halten, also dreieinhalb Wochen. Das schafft eine Nordmanntanne, wenn sie bis zum 24. kühl und im Netz bleibt, im Stiegenhaus, am Balkon oder im Innenhof, und der Stamm vor dem Aufstellen zwei Zentimeter frisch angeschnitten wird. Im Ständer braucht der Baum Wasser, ein Baum von zwei Metern trinkt in den ersten Tagen bis zu zwei Liter täglich. Je weiter weg von Heizkörper und Kachelofen, desto länger hält er.
Die Herkunftsschleife zeigt, wann der Baum ungefähr geschnitten wurde: Die niederösterreichischen Christbaumbauern schneiden die Bäume für die Wiener Stände erst in der Woche vor dem Verkauf. Importbäume aus Dänemark sind oft schon im November geschlagen und stehen entsprechend kürzer. Die Tanne im Topf zur Miete verträgt die Heizungsluft höchstens zwei Wochen, danach treibt sie aus und übersteht das Auspflanzen nicht.
Welcher Kaufweg für wen
Der Stand ums Eck
Die Marktamt-Stände öffnen am 12. Dezember um 8 Uhr, in den ersten Tagen ist die Auswahl am größten. Die blau-gelbe Schleife der Christbaumbauern zeigt, dass der Baum aus Niederösterreich kommt und frisch geschnitten ist.
Früh dran
Kummer Toni verkauft an seinen Plätzen in Penzing, Döbling und Liesing schon ab 5. Dezember 2026. Ab Hof gibt es die Bäume der NÖ Christbaumbauern ab dem ersten Adventwochenende, 2026 also ab 28. November.
Ohne Tragen
Bis 1,50 Meter liefert Wolt in rund 90 Minuten. Die Lebendtanne im Topf kommt ab 39 Euro bis 21. Dezember und wird nach den Feiertagen wieder abgeholt.
Nachhaltig
Bio-Christbäume vom Biohof Hackl oder vom Hof Spenger in Döbling kosten 35 bis 70 Euro. Nach dem Fest gehört der Baum zu einer der 596 Sammelstellen der MA 48, wo er zu Fernwärme wird.
Häufige Fragen zum Christbaumkauf in Wien
Wann beginnt der Christbaumverkauf in Wien 2026?
Auf den Marktamt-Standplätzen seit Jahren am 12. Dezember, täglich von 8 bis längstens 20 Uhr, bis 24. Dezember. Die Christbaumbauern verkaufen ab Hof schon ab dem ersten Adventwochenende, Kummer Toni an seinen Wiener Plätzen ab 5. Dezember 2026. Die Standortliste 2026 veröffentlicht das Marktamt Ende November.
Was kostet ein Christbaum in Wien?
Nach den Angaben zur Saison 2025 kostet eine heimische Tanne 25 bis 70 Euro pro Meter, die Blaufichte 20 bis 50 Euro pro Meter. Ein Baum von 1,80 Metern liegt damit zwischen 40 und 120 Euro. Bio-Bäume kosten 35 bis 70 Euro, die Tanne im Topf zur Miete ab 39 Euro.
Woran erkennt man einen Baum aus Österreich?
An der Herkunftsschleife: blau-gelb für Niederösterreich, jedes Bundesland hat seine Farbe. Die Schleife vergibt die ARGE der Christbaumbauern, wer sie nachmacht, riskiert bis zu 10.000 Euro Strafe und den Ausschluss. Importbäume aus Dänemark oder Deutschland tragen keine.
Welcher Baum nadelt am wenigsten?
Die Nordmanntanne, deshalb ist sie der meistverkaufte Baum. Sie hält bei kühler Lagerung und Wasser im Ständer drei bis vier Wochen. Die Blaufichte ist günstiger, sticht aber und nadelt schneller. Wer am 12. Dezember kauft, stellt den Baum bis zum 24. am besten kühl ins Stiegenhaus oder auf den Balkon.
Woher kommt der Christbaum am Rathausplatz 2026?
Das war Ende Oktober 2026 noch nicht bekannt. Seit 1959 wechseln sich die Bundesländer ab, 2024 kam der Baum aus Niederösterreich, 2025 aus dem Tiroler Brixental. Die Illumination findet am Eröffnungswochenende des Christkindlmarkts statt, der 2026 am 13. November beginnt.
Wie entsorgt man den Christbaum in Wien?
Über die Sammelstellen der MA 48, geöffnet ab 27. Dezember bis Mitte Jänner, 2025/26 an 596 Plätzen. Schmuck, Haken und Lametta müssen weg. Danach nehmen die Mistplätze den Baum das ganze Jahr. Die Bäume werden in Pfaffenau zu Strom und Fernwärme.