Grätzl & Märkte

Die schönsten Märkte in Wien

Frisches Obst, internationale Delikatessen, Bauernstandln und eine lebendige Lokalszene: Die Wiener Märkte sind Einkaufsplatz und Grätzltreff zugleich. Diese zehn Märkte sind die schönsten der Stadt, vom weltberühmten Naschmarkt über den bunten Brunnenmarkt bis zu charmanten kleinen Bezirksmärkten. Mit Standort, Öffnungszeiten und Empfehlung für jeden Anlass.

Bunter Marktstand mit frischem Obst, Gemüse und Gewürzen auf einem Wiener Markt
Aktualisiert: Juli 2026

Die schönsten Märkte in Wien

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Naschmarkt

Wiens berühmtester und größter Markt, seit 1774 an der Wienzeile zwischen Getreidemarkt und Kettenbrücke. Rund 130 Stände und eine Markthalle bieten Obst, Gewürze, Fisch, Käse und internationale Delikatessen, dazu ein eigener Bauernmarkt-Abschnitt und unzählige Lokale. Samstags kommt der bekannte Flohmarkt dazu. Verkaufsstände Mo-Fr 6-21, Sa 6-18 Uhr.

  • Wienzeile, 1060 Wien
  • Gratis
  • Besonderheit Wiens berühmtester Markt, seit 1774
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Brunnenmarkt & Yppenplatz

Mit 948 Metern der längste durchgehende Straßenmarkt Europas, von der Brunnengasse bis zum Yppenplatz in Ottakring. Rund 170 Stände machen ihn zum bunten, multikulturellen „Orient ums Eck": orientalische Küche, günstiges Obst und Gemüse, Cafés und Design. Am Yppenplatz, dem gastronomischen Herz, ist Freitag und Samstag Bauernmarkt (6-13 Uhr). Verkaufsstände Mo-Fr 6-21, Sa 6-18 Uhr.

  • Brunnengasse / Yppenplatz, 1160 Wien
  • Gratis
  • Besonderheit Längster Straßenmarkt Europas (948 m)
3

Karmelitermarkt

Der Markt im trendigen Karmeliterviertel in der Leopoldstadt, seit 1910 am heutigen Standort. Unter der Woche ein entspannter Grätzlmarkt mit Käse, Fisch und Feinkost, verwandelt er sich Freitag und Samstag in einen der größten Bauernmärkte Wiens mit rund 60 Ständen regionaler Produzenten. Dazu eine lebendige Lokalszene. Verkaufsstände Mo-Fr 6-21, Sa 6-18 Uhr.

  • Im Werd, 1020 Wien
  • Gratis
  • Besonderheit Einer der größten Bauernmärkte (Fr/Sa)
4

Vorgartenmarkt

Der Geheimtipp in der Ennsgasse im Stuwerviertel, abseits der Touristenpfade. Ein klassischer Grätzlmarkt mit Feinkost, Fisch, Fleisch und Bio-Obst und -Gemüse, an dem Freitag und Samstag (8-13 Uhr) ein feiner Bauernmarkt mit regionalen Spezialitäten wie Vorarlberger Käse und hausgemachten Mehlspeisen aufsperrt. Verkaufsstände Mo-Fr 6-21, Sa 6-18 Uhr.

  • Ennsgasse, 1020 Wien
  • Gratis
  • Besonderheit Geheimtipp mit Bio-Bauernmarkt (Fr/Sa)
5

Kutschkermarkt

Der charmante Grätzlmarkt in der Kutschkergasse in Währing, seit rund 1885. Zwischen Obst, Blumen, Käse, Fisch und Fleisch mischen sich Feinkost und Gourmet-Spezialitäten; der 2023 erweiterte Bauernmarkt-Bereich sorgt samstags (6-14 Uhr) für ein exklusives regionales Angebot. Ein beliebter Treffpunkt mit Dorfcharakter. Verkaufsstände Mo-Fr 6-21, Sa 6-18 Uhr.

  • Kutschkergasse, 1180 Wien
  • Gratis
  • Besonderheit Währinger Grätzlmarkt, Bauernmarkt Sa
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Meidlinger Markt

Der über 150 Jahre alte Markt in der Reschgasse gilt als einer der aufstrebendsten der Stadt. Nach der Revitalisierung mischen sich klassische Obst- und Gemüsestände mit innovativen Boutiquen, einer Hundefriseurin und einer starken Gastro-Szene, von feiner Küche bis zur kleinsten Bäckerei Österreichs. Besonders Freitag und Samstag stark besucht. Verkaufsstände Mo-Fr 6-21, Sa 6-18 Uhr.

  • Reschgasse, 1120 Wien
  • Gratis
  • Besonderheit Revitalisierter Szenemarkt in Meidling
7

Rochusmarkt

Kompakter Markt (rund 3.500 m²) an der Landstraßer Hauptstraße, einer der meistbesuchten der Stadt. Auf kleinem Raum eine kulinarische Oase mit Obst, Gemüse, Käse und regionalen Bauernstandln, direkt an der U3-Station Rochusgasse und der belebten Einkaufsstraße. Ideal für den schnellen Frischeeinkauf mitten in der Stadt. Verkaufsstände Mo-Fr 6-21, Sa 6-18 Uhr.

  • Landstraßer Hauptstraße, 1030 Wien
  • Gratis
  • Besonderheit Kulinarische Oase an der U3 Rochusgasse
8

Sonnbergmarkt

Ein kleiner, feiner Markt am Sonnbergplatz in Döbling, in der Zwischenkriegszeit erbaut und 2011 saniert. Von Obst und Gemüse über Fisch und Fleisch bis Brot und Bio-Ware reicht das Angebot, überschaubar, aber hochwertig. Der Grätzlmarkt hat sich zum echten „In-Markt" des noblen Bezirks entwickelt. Verkaufsstände Mo-Fr 6-18:30, Sa 6-14 Uhr.

  • Sonnbergplatz, 1190 Wien
  • Gratis
  • Besonderheit Kleiner In-Markt in Döbling
9

Servitenmarkt

Der malerische kleine Markt am Vorplatz der Servitenkirche im Alsergrund. Jeden Donnerstag (werktags zwischen 15. Februar und 24. Dezember, 8-18 Uhr) bieten regionale Standln Obst und Gemüse, Wein, Honig sowie Fleisch- und Wurstspezialitäten - ein stimmungsvoller Grätzltreff im Servitenviertel. Klein, persönlich und abseits des Trubels.

  • Servitengasse, 1090 Wien
  • Gratis
  • Besonderheit Malerischer Donnerstag-Markt am Servitenplatz
10

Schwendermarkt

Der kleine Nahversorgermarkt an der Schwendergasse nahe der Äußeren Mariahilfer Straße, seit 1833 (früher ein Fischmarkt) und 2002 neu gebaut. Ein guter Grätzlmarkt mit Obst, Gemüse, Fleisch und Eingemachtem, der sich zum beliebten Treffpunkt und Ort für Nachbarschafts- und Kulturveranstaltungen entwickelt hat. Verkaufsstände Mo-Fr 6-21, Sa 6-18 Uhr.

  • Schwendergasse, 1150 Wien
  • Gratis
  • Besonderheit Revitalisierter Grätzl- und Kulturmarkt

Die Märkte im Vergleich

Lokal Bezirk Preisniveau Besonderheit
1Naschmarkt 6. Mariahilf Gratis Wiens berühmtester Markt, seit 1774
2Brunnenmarkt & Yppenplatz 16. Ottakring Gratis Längster Straßenmarkt Europas (948 m)
3Karmelitermarkt 2. Leopoldstadt Gratis Einer der größten Bauernmärkte (Fr/Sa)
4Vorgartenmarkt 2. Leopoldstadt Gratis Geheimtipp mit Bio-Bauernmarkt (Fr/Sa)
5Kutschkermarkt 18. Währing Gratis Währinger Grätzlmarkt, Bauernmarkt Sa
6Meidlinger Markt 12. Meidling Gratis Revitalisierter Szenemarkt in Meidling
7Rochusmarkt 3. Landstraße Gratis Kulinarische Oase an der U3 Rochusgasse
8Sonnbergmarkt 19. Döbling Gratis Kleiner In-Markt in Döbling
9Servitenmarkt 9. Alsergrund Gratis Malerischer Donnerstag-Markt am Servitenplatz
10Schwendermarkt 15. Rudolfsheim-Fünfhaus Gratis Revitalisierter Grätzl- und Kulturmarkt

Die Märkte auf einen Blick

Unsere Empfehlungen nach Anlass

Der große Klassiker

Wer Wiens Marktkultur in einem Besuch erleben will, geht zum Naschmarkt: seit 1774 der berühmteste Markt der Stadt, mit internationalen Ständen, unzähligen Lokalen und samstags dem legendären Flohmarkt. Bunter und günstiger geht es am Brunnenmarkt zu - mit 948 Metern der längste Straßenmarkt Europas, der am Yppenplatz in eine lebhafte Gastro-Szene mündet.

Frühstücken & Verweilen

Zum gemütlichen Marktfrühstück laden die Grätzlmärkte mit ihrer Lokalszene: Am Karmelitermarkt und am Yppenplatz sitzt man samstags stundenlang bei Kaffee und Brunch zwischen den Ständen. Auch der Vorgartenmarkt im Stuwerviertel und der revitalisierte Meidlinger Markt mit seiner starken Gastronomie sind perfekt zum Verweilen.

Regional & Bio einkaufen

Für regionale Ware direkt vom Produzenten lohnen die Bauernmärkte: Am Karmelitermarkt (Fr/Sa, rund 60 Standln) und am Vorgartenmarkt (Fr/Sa, 8-13 Uhr) verkaufen Bäuerinnen und Bauern Käse, Fleisch und Saisonales. Samstags bietet der Kutschkermarkt in Währing ein exklusives Bauernmarkt-Sortiment, donnerstags der kleine Servitenmarkt im Alsergrund.

Grätzl-Charme abseits der Touristen

Wer das echte Wien sucht, findet es auf den kleinen Bezirksmärkten: der Sonnbergmarkt in Döbling, zum noblen In-Markt geworden, der Servitenmarkt am Vorplatz der Servitenkirche und der Schwendermarkt in Rudolfsheim-Fünfhaus, der auch Nachbarschafts- und Kulturtreff ist. Überschaubar, persönlich und ohne Gedränge.

Häufige Fragen zu den Wiener Märkten

Welche sind die schönsten Märkte in Wien?

Der bekannteste ist der Naschmarkt (6. Bezirk), gefolgt vom Brunnenmarkt mit Yppenplatz in Ottakring - dem längsten Straßenmarkt Europas. Als besonders stimmungsvoll gelten der Karmelitermarkt und der Vorgartenmarkt in der Leopoldstadt, der Kutschkermarkt in Währing sowie kleine Grätzlmärkte wie der Sonnberg- und der Servitenmarkt.

Wann haben die Wiener Märkte geöffnet?

Die meisten Detailmärkte haben Montag bis Freitag von 6 bis 21 Uhr und Samstag von 6 bis 18 Uhr geöffnet; die Bauernmarkt-Standln schließen etwas früher. Sonntags bleiben die Verkaufsstände zu - nur die Marktlokale und Cafés sperren auf. Verpflichtende Kernzeit aller Stände ist Dienstag bis Freitag von 15 bis 18 Uhr.

Welcher ist der größte Markt in Wien?

In Sachen Bekanntheit und Fläche ist der Naschmarkt der größte. Der längste ist der Brunnenmarkt in Ottakring: Auf 948 Metern mit rund 170 Ständen ist er der längste durchgehende Straßenmarkt Europas. Beide sind bequem mit der U-Bahn erreichbar (U4 Kettenbrückengasse bzw. U6 Josefstädter Straße).

Wo gibt es in Wien einen Bauernmarkt?

Echte Bauernmärkte mit regionalen Produzenten gibt es am Karmelitermarkt und am Vorgartenmarkt (beide Freitag und Samstag), am Kutschkermarkt in Währing (Samstag) sowie am kleinen Servitenmarkt im Alsergrund (Donnerstag). Auch der Naschmarkt hat einen eigenen Bauernmarkt-Abschnitt mit heimischen, oft biologischen Produkten.

Haben die Wiener Märkte am Sonntag offen?

Nein, die Verkaufsstände der Wiener Märkte haben sonntags und feiertags geschlossen. Geöffnet sind an diesen Tagen nur die Marktlokale, Cafés und Restaurants - etwa am Naschmarkt, am Karmelitermarkt oder am Yppenplatz, wo man gemütlich frühstücken oder essen gehen kann.

Auf welchem Markt kann man in Wien gut essen gehen?

Für Marktgastronomie sind der Naschmarkt (internationale Lokale), der Yppenplatz am Brunnenmarkt und der Karmelitermarkt die bekanntesten Adressen. Auch der Vorgartenmarkt und der revitalisierte Meidlinger Markt haben sich zu echten Kulinarik-Hotspots entwickelt, von feiner Küche bis Streetfood. Die Marktlokale haben meist bis 23 Uhr geöffnet.