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Die besten Konditoreien in Wien

Keine Stadt lebt die Mehlspeis so wie Wien. Von der k.u.k. Hofzuckerbäckerei bis zur Grätzl-Konditorei reicht das süße Erbe - Sachertorte, Esterházyschnitte, Cremeschnitte, Kardinalschnitte und Punschkrapfen inklusive. Diese zehn Konditoreien backen die besten Torten und Mehlspeisen der Stadt: die großen Namen der Innenstadt und zwei Familienbetriebe aus den Außenbezirken. Mit Adresse, Gründungsjahr, Preis und der passenden Empfehlung für jeden Anlass.

Auswahl klassischer Wiener Mehlspeisen: Schokoladentorte mit Schlagobers, Cremeschnitte und Esterházyschnitte
Aktualisiert: Juli 2026

Unsere Top Konditoreien in Wien

1

Demel

Der k.u.k. Hofzuckerbäcker am Kohlmarkt ist seit 1786 die berühmteste Konditorei Wiens. Hinter den Auslagen fertigen die „Demelinerinnen" Torten, Pralinen und die legendäre Anna-Torte in Handarbeit. Bekannt ist Demel auch für seine eigene Sachertorte, die im jahrzehntelangen Rechtsstreit mit dem Hotel Sacher eine Rolle spielte.

  • Kohlmarkt 14, 1010 Wien
  • +43 1 535 17 17-0
  • €€€
  • Besonderheit K.u.k. Hofzuckerbäcker seit 1786
2

Kurkonditorei Oberlaa

Seit 1974 steht Oberlaa für höchste Mehlspeis-Qualität aus eigener Manufaktur. Im Stammhaus am Neuer Markt gibt es Klassiker wie die Oberlaaer Cremeschnitte, den Baumkuchenring, Cointreau-Kuchen und die „LaaKronen"-Makronen. Täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet - eine der verlässlichsten Adressen für Torten, Konfekt und Frühstück.

  • Neuer Markt 16, 1010 Wien
  • +43 1 513 29 360
  • €€
  • Besonderheit Cremeschnitte & Baumkuchenring aus eigener Manufaktur
3

Gerstner K.u.K. Hofzuckerbäcker

Gerstner serviert schon seit 1847 Feinstes und ist seit 1869 Hoflieferant der Wiener Staatsoper - gegenüber der die prunkvolle „Beletage" an der Kärntner Straße liegt. Über drei Etagen gibt es Petits Fours, Pralinen, Torten und Champagner-Frühstück in kaiserlichem Ambiente. Süße Repräsentation auf höchstem Niveau.

  • Kärntner Straße 51, 1010 Wien
  • €€€
  • Besonderheit Hoflieferant der Staatsoper seit 1869
4

L. Heiner

Die k.u.k. Hofzuckerbäckerei L. Heiner ist die älteste durchgehend in Familienbesitz geführte Konditorei Wiens - seit 1840, heute in sechster Generation. In den plüschigen Filialen an der Kärntner Straße und der Wollzeile locken die berühmte Kardinalschnitte, feine Cremetorten und maßgefertigte Anlasstorten. Wiener Süßware mit gelebter Tradition.

  • Kärntner Straße 21-23, 1010 Wien
  • €€
  • Besonderheit Älteste Familien-Konditorei Wiens, seit 1840
5

Conditorei Sluka

Seit 1891 verwöhnt die Conditorei Sluka am Rathausplatz - einst k.u.k. Hoflieferant - mit handgemachten Mehlspeisen, Petits Fours und Pralinen. Spezialitäten sind die feine Esterházytorte und die hauseigenen Cremeschnitten. Ein elegantes, ruhiges Plätzchen abseits des Trubels, gleich gegenüber dem Rathaus.

  • Rathausplatz 8, 1010 Wien
  • €€
  • Besonderheit Esterházytorte & Petits Fours seit 1891
6

Aida

Die pinke Café-Konditorei Aida ist seit 1913 eine Wiener Institution und gilt als eine der ersten Kaffeehausketten der Welt. Der markante Standort am Stock-im-Eisen-Platz beim Stephansdom steht für erschwingliche Klassiker: Punschkrapfen, Cremeschnitte, Topfengolatsche und einen kleinen Espresso im Stehen. Unprätentiös, günstig und typisch wienerisch.

  • Stock-im-Eisen-Platz 2, 1010 Wien
  • Besonderheit Pinke Institution seit 1913, günstig & bodenständig
7

Café Diglas

Das traditionsreiche Kaffeehaus mit eigener Konditorei an der Wollzeile beim Stephansplatz ist berühmt für seine üppigen, überbordend großen Mehlspeisportionen. Nach Omas Rezepten entstehen täglich frische Torten, Strudel und der beliebte Scheiterhaufen. Wer Süßes in imposanter Größe liebt, ist hier goldrichtig - Kaffeehauskultur und Konditorei in einem.

  • Wollzeile 10, 1010 Wien
  • +43 1 512 57 65
  • €€
  • Besonderheit Berühmt für riesige Mehlspeisportionen
8

Xocolat

Für Schokoladenfans führt kein Weg an Xocolat in der Passage des Palais Ferstel vorbei. Das Schokoladen-Kontor führt über 400 Sorten von 50 Marken sowie Pralinen und Trinkschokoladen aus eigener Manufaktur. Führende Chocolatiers nennen es eines der bestsortierten Schokoladengeschäfte der Welt - die Adresse für edles Konfekt und Geschenke.

  • Freyung 2 (Palais Ferstel), 1010 Wien
  • +43 1 535 43 63
  • €€
  • Besonderheit Über 400 Schokoladensorten & eigene Pralinen
9

Hübler

Die letzte produzierende Kaffee-Konditorei in Hernals: Seit 1955 backt die Familie Hübler am Lorenz-Bayer-Platz Torten, Schnitten und Pralinen selbst. Ein herzlicher Grätzl-Betrieb in dritter Generation, in dem echtes Konditorhandwerk gepflegt wird - abseits der Touristenpfade und mit treuem Stammpublikum aus dem Bezirk.

  • Lorenz-Bayer-Platz 19, 1170 Wien
  • +43 1 486 46 40
  • Besonderheit Letzte produzierende Konditorei in Hernals
10

Nöbauer

Die Konditorei & Bäckerei Hubert Nöbauer am Kagraner Platz ist seit 1947 ein Familienbetrieb in dritter Generation. Bekannt ist Nöbauer für handgemachte Kardinalschnitten - besonders die Variante mit Vanillefüllung -, Punschkrapfen und Mozarttorte. Ein bodenständiger Klassiker in der Donaustadt, an 363 Tagen im Jahr geöffnet.

  • Kagraner Platz 51, 1220 Wien
  • +43 1 203 11 773
  • Besonderheit Kardinalschnitten & Punschkrapfen seit 1947

Die Konditoreien im Vergleich

Lokal Bezirk Preisniveau Besonderheit
1Demel 1. Innere Stadt €€€ K.u.k. Hofzuckerbäcker seit 1786
2Kurkonditorei Oberlaa 1. Innere Stadt €€ Cremeschnitte & Baumkuchenring aus eigener Manufaktur
3Gerstner K.u.K. Hofzuckerbäcker 1. Innere Stadt €€€ Hoflieferant der Staatsoper seit 1869
4L. Heiner 1. Innere Stadt €€ Älteste Familien-Konditorei Wiens, seit 1840
5Conditorei Sluka 1. Innere Stadt €€ Esterházytorte & Petits Fours seit 1891
6Aida 1. Innere Stadt Pinke Institution seit 1913, günstig & bodenständig
7Café Diglas 1. Innere Stadt €€ Berühmt für riesige Mehlspeisportionen
8Xocolat 1. Innere Stadt €€ Über 400 Schokoladensorten & eigene Pralinen
9Hübler 17. Hernals Letzte produzierende Konditorei in Hernals
10Nöbauer 22. Donaustadt Kardinalschnitten & Punschkrapfen seit 1947

Die Konditoreien auf einen Blick

Unsere Empfehlungen nach Anlass

Die großen Klassiker

Die berühmtesten Adressen liegen alle in der Innenstadt: Demel am Kohlmarkt ist seit 1786 der k.u.k. Hofzuckerbäcker schlechthin, Gerstner serviert seit 1847 als Hoflieferant der Staatsoper Feinstes über drei Etagen, und die Kurkonditorei Oberlaa am Neuer Markt steht für Cremeschnitte und Baumkuchen aus eigener Manufaktur. Wer Wiens süßes Erbe an einem Nachmittag erleben will, geht hierher.

Für Traditionalisten

Wiener Handwerk mit langer Geschichte pflegen gleich mehrere Häuser: L. Heiner ist seit 1840 die älteste durchgehend familiengeführte Konditorei der Stadt und berühmt für die Kardinalschnitte, die Conditorei Sluka verwöhnt seit 1891 am Rathausplatz mit Esterházytorte und Petits Fours. Beide sind ruhige, elegante Plätze für einen klassischen Mehlspeis-Nachmittag.

Günstig & bodenständig

Süßes muss nicht teuer sein: Die pinke Aida am Stock-im-Eisen-Platz bietet seit 1913 Punschkrapfen und Cremeschnitte zum kleinen Preis im Stehen. In den Außenbezirken backen zwei Familienbetriebe selbst - Hübler als letzte produzierende Konditorei in Hernals und Nöbauer am Kagraner Platz mit seinen berühmten Kardinalschnitten. Echtes Grätzl-Handwerk ohne Touristenaufschlag.

Für Schokoladenfans & Geschenke

Wer edle Schokolade sucht, ist bei Xocolat in der Passage des Palais Ferstel richtig: über 400 Sorten und Pralinen aus eigener Manufaktur, eines der bestsortierten Schokoladengeschäfte der Welt. Für ein besonderes Mitbringsel lohnen auch die kunstvollen Pralinen und Torten von Demel und Gerstner - hübsch verpackt ein Stück Wiener Zuckerbäckerkunst.

Häufige Fragen zu Konditoreien in Wien

Welche ist die beste Konditorei in Wien?

Als beste und berühmteste Adressen gelten der k.u.k. Hofzuckerbäcker Demel am Kohlmarkt (seit 1786) und die Kurkonditorei Oberlaa mit ihrer eigenen Manufaktur. Ebenfalls Spitze: Gerstner als Hoflieferant der Staatsoper, die älteste Familien-Konditorei L. Heiner (seit 1840) und die Conditorei Sluka.

Wo wurde die Sachertorte erfunden?

Die Sachertorte wurde 1832 vom damals 16-jährigen Franz Sacher am Hof des Fürsten Metternich kreiert. Um das Originalrezept stritten das Hotel Sacher und die Konditorei Demel jahrzehntelang - der Rechtsstreit endete erst 1963. Seither trägt nur die Torte des Hotel Sacher den Namen „Original Sacher-Torte".

Was ist der Unterschied zwischen Original Sacher-Torte und Demel-Sachertorte?

Bei der Original Sacher-Torte des Hotel Sacher steckt die Marillenmarmelade in zwei Schichten - in der Mitte und unter der Glasur. Die Sachertorte von Demel hat die Marmelade nur direkt unter der Schokoglasur und trägt ein dreieckiges Siegel. Beide gehen auf denselben Ursprung zurück.

Was kostet ein Stück Torte in einer Wiener Konditorei?

Ein Stück Torte kostet je nach Haus meist zwischen 4,50 und 8 €. In den großen Innenstadt-Konditoreien wie Demel oder Gerstner liegt der Preis am oberen Ende, günstiger sind Aida sowie die Grätzl-Betriebe Hübler und Nöbauer in den Außenbezirken.

Was ist eine typische Wiener Mehlspeise?

Zu den klassischen Wiener Mehlspeisen zählen die Sachertorte, die Esterházyschnitte, die Cremeschnitte, die Kardinalschnitte, der Punschkrapfen sowie Apfel- und Topfenstrudel. Fast jede der genannten Konditoreien hat dabei ihre eigene Spezialität - etwa Oberlaas Cremeschnitte oder Heiners Kardinalschnitte.

Welche ist die älteste Konditorei in Wien?

Der Demel am Kohlmarkt reicht bis 1786 zurück, wechselte aber mehrfach den Besitzer. L. Heiner gilt seit 1840 als die älteste durchgehend in Familienbesitz geführte Konditorei Wiens, heute in sechster Generation. Beide gehören zu den traditionsreichsten Häusern der Stadt.