Essen & Trinken
Die besten Konditoreien in Wien
Sachertorte, Esterházyschnitte, Cremeschnitte, Kardinalschnitte und Punschkrapfen: Diese zehn Konditoreien reichen von der k.u.k. Hofzuckerbäckerei Demel von 1786 bis zu Familienbetrieben in Hernals und der Donaustadt.
Unsere Top Konditoreien in Wien
Demel
Der k.u.k. Hofzuckerbäcker am Kohlmarkt besteht seit 1786 und ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Das Haus fertigt Torten, Pralinen und Süßigkeiten, bekannt ist auch seine eigene Sachertorte, die im jahrzehntelangen Rechtsstreit mit dem Hotel Sacher eine Rolle spielte.
- Kohlmarkt 14, 1010 Wien
- +43 1 535 17 17-0
- €€€
- Besonderheit K.u.k. Hofzuckerbäcker seit 1786
Kurkonditorei Oberlaa
Das Stammhaus am Neuer Markt besteht seit 1974, aus der eigenen Manufaktur kommen Cremeschnitte, Ringkuchen und die „LaaKronen"-Makronen, dazu Konfekt und Frühstück.
- Neuer Markt 16, 1010 Wien
- +43 1 513 29 360
- €€
- Besonderheit Cremeschnitte & Baumkuchenring aus eigener Manufaktur
Gerstner K.u.K. Hofzuckerbäcker
Gerstner serviert seit 1847 Feinstes und ist seit 1869 mit der Wiener Staatsoper verbunden. Das Stammhaus an der Kärntner Straße 51 erstreckt sich über mehrere Etagen, dazu kommen Konditorei, Pralinen, Torten und Catering sowie ein Standort im Schloss Schönbrunn.
- Kärntner Straße 51, 1010 Wien
- €€€
- Besonderheit Seit 1847, mit der Staatsoper verbunden
L. Heiner
Die k.u.k. Hofzuckerbäckerei L. Heiner führt Familie in sechster Generation seit 1840. Filialen gibt es an der Kärntner Straße und in der Wollzeile, produziert wird in Simmering. Bekannt ist die Kardinalschnitte, dazu Torten und maßgefertigte Anlasstorten.
- Kärntner Straße 21-23, 1010 Wien
- €€
- Besonderheit Älteste Familien-Konditorei Wiens, seit 1840
Conditorei Sluka
Seit 1891 am Rathausplatz, zwischen Parlament und Rathaus, früher k.u.k. Hoflieferant. Auf der Karte stehen Apfelstrudel und Sisi-Torte, dazu Frühstück, Wiener Klassiker wie Schnitzel und von Montag bis Freitag ein Mittagsmenü (11:30 bis 14:30 Uhr). Seit 2017 gibt es einen zweiten Standort in der Kärntner Straße 13-15.
- Rathausplatz 8, 1010 Wien
- €€
- Besonderheit Seit 1891 am Rathausplatz, zweiter Standort
Aida
Aida nennt sich die erste Kaffeehauskette der Welt und besteht seit 1913. Der Standort am Stock-im-Eisen-Platz liegt beim Stephansdom.
- Stock-im-Eisen-Platz 2, 1010 Wien
- €
- Besonderheit Pinke Institution seit 1913
Café Diglas
Klassisches Wiener Kaffeehaus mit eigener Konditorei in der Wollzeile, ohne Ruhetag. Frühstück ab 8 Uhr, fünf täglich wechselnde Mittagsgerichte, Mehlspeisen nach Großmutters Rezepten wie Scheiterhaufen, ab 19 Uhr Klaviermusik. Das Haus keltert eigene Weine.
- Wollzeile 10, 1010 Wien
- +43 1 512 57 65
- €€
- Besonderheit Kaffeehaus mit Konditorei, ohne Ruhetag
Xocolat
Schokoladen-Kontor in der Passage des Palais Ferstel mit Pralinen und Trinkschokolade aus eigener Manufaktur und einer Auswahl internationaler Marken. Fachleute nennen es laut Betreiber das bestsortierte Schokoladengeschäft der Welt.
- Freyung 2 (Palais Ferstel), 1010 Wien
- +43 1 535 43 63
- €€
- Besonderheit Schokoladenkontor mit eigener Manufaktur
Hübler
Kaffee-Konditorei am Lorenz-Bayer-Platz seit 1955, Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr, am Wochenende von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Neben Torten und Schnitten gibt es belegte Semmeln (3,10 bis 3,90 Euro), WLAN, Garten und Hunde sind willkommen. Das Haus erhielt 91 Punkte im Falstaff-Guide.
- Lorenz-Bayer-Platz 19, 1170 Wien
- +43 1 486 46 40
- €
- Besonderheit Seit 1955, 91 Falstaff-Punkte
Nöbauer
Konditorei & Bäckerei Hubert Nöbauer, seit 1947 im Familienbesitz, begann am Kagraner Platz und führt heute fünf Standorte im 22. und 19. Bezirk. Handgemachte Torten wie Sachertorte und Mozarttorte, Kardinalschnitten und Brot, an 363 Tagen im Jahr geöffnet.
- Kagraner Platz 51, 1220 Wien
- +43 1 203 11 773
- €
- Besonderheit Familienbetrieb seit 1947, 363 Tage geöffnet
Die Konditoreien im Vergleich
| Lokal | Bezirk | Preisniveau | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| 1Demel | 1. Innere Stadt | €€€ | K.u.k. Hofzuckerbäcker seit 1786 |
| 2Kurkonditorei Oberlaa | 1. Innere Stadt | €€ | Cremeschnitte & Baumkuchenring aus eigener Manufaktur |
| 3Gerstner K.u.K. Hofzuckerbäcker | 1. Innere Stadt | €€€ | Seit 1847, mit der Staatsoper verbunden |
| 4L. Heiner | 1. Innere Stadt | €€ | Älteste Familien-Konditorei Wiens, seit 1840 |
| 5Conditorei Sluka | 1. Innere Stadt | €€ | Seit 1891 am Rathausplatz, zweiter Standort |
| 6Aida | 1. Innere Stadt | € | Pinke Institution seit 1913 |
| 7Café Diglas | 1. Innere Stadt | €€ | Kaffeehaus mit Konditorei, ohne Ruhetag |
| 8Xocolat | 1. Innere Stadt | €€ | Schokoladenkontor mit eigener Manufaktur |
| 9Hübler | 17. Hernals | € | Seit 1955, 91 Falstaff-Punkte |
| 10Nöbauer | 22. Donaustadt | € | Familienbetrieb seit 1947, 363 Tage geöffnet |
Die Konditoreien auf einen Blick
Unsere Empfehlungen nach Anlass
Die großen Klassiker
Demel am Kohlmarkt ist seit 1786 der k.u.k. Hofzuckerbäcker, Gerstner serviert seit 1847 Feinstes an der Kärntner Straße, und die Kurkonditorei Oberlaa am Neuer Markt steht seit 1974 für Cremeschnitte und Ringkuchen aus eigener Manufaktur.
Für Traditionalisten
L. Heiner führt seit 1840 Familie in sechster Generation und ist für die Kardinalschnitte bekannt. Die Conditorei Sluka besteht seit 1891 am Rathausplatz, mit Apfelstrudel und Sisi-Torte.
Bodenständig & Grätzl
Die pinke Aida am Stock-im-Eisen-Platz besteht seit 1913. In den Außenbezirken backen Hübler in Hernals (seit 1955, 91 Falstaff-Punkte) und Nöbauer in der Donaustadt (seit 1947, an 363 Tagen im Jahr geöffnet).
Für Schokoladenfans & Geschenke
Xocolat in der Passage des Palais Ferstel verkauft Pralinen und Trinkschokolade aus eigener Manufaktur und internationale Marken. Mitbringsel gibt es auch bei Demel und Gerstner.
Häufige Fragen zu Konditoreien in Wien
Welche ist die älteste Konditorei in Wien?
Demel am Kohlmarkt besteht seit 1786. L. Heiner führt seit 1840 als Familienbetrieb, heute in sechster Generation. Gerstner besteht seit 1847, Sluka seit 1891.
Wo wurde die Sachertorte erfunden?
Die Sachertorte wurde 1832 vom damals 16-jährigen Franz Sacher am Hof des Fürsten Metternich kreiert. Um das Originalrezept stritten das Hotel Sacher und die Konditorei Demel jahrzehntelang - der Rechtsstreit endete erst 1963. Seither trägt nur die Torte des Hotel Sacher den Namen „Original Sacher-Torte".
Was ist der Unterschied zwischen Original Sacher-Torte und Demel-Sachertorte?
Bei der Original Sacher-Torte des Hotel Sacher steckt die Marillenmarmelade in zwei Schichten - in der Mitte und unter der Glasur. Die Sachertorte von Demel hat die Marmelade nur direkt unter der Schokoglasur und trägt ein dreieckiges Siegel. Beide gehen auf denselben Ursprung zurück.
Was ist eine typische Wiener Mehlspeise?
Zu den klassischen Wiener Mehlspeisen zählen die Sachertorte, die Esterházyschnitte, die Cremeschnitte, die Kardinalschnitte, der Punschkrapfen sowie Apfel- und Topfenstrudel. Heiner ist für die Kardinalschnitte bekannt, Oberlaa für die Cremeschnitte.
Welche Konditoreien haben täglich geöffnet?
Demel ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet, Café Diglas hat keinen Ruhetag, Nöbauer ist an 363 Tagen im Jahr offen, Hübler hat auch am Wochenende von 8 bis 18 Uhr geöffnet.